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Mittwoch, 9. November 2011

Gute Zeiten, schlechte Zeiten, oder: morgen ist auch noch ein Tag...

...bzw. in dem Fall heute. Gestern war mal wieder einer "dieser Tage", wo nichts so wirklich geklappt hat und toll war, jedenfalls nicht auf meine Stimmung und Verfassung bezogen, obwohl ich dachte, ich hätte alles richtig gemacht:
- Genug geschlafen
- Gut gefrühstückt (Haferflocken, Mango, Vanillehafermilch)
- Ordentliches Mittagessen eingepackt (Vollkornbrötchen, belegt mit selbstgemachter Guacamole, Kürbisaufstrich (Marke weiß ich nicht mehr, aber von Alnatura (bei DM) gibt es den auch), Räuchertofu, Champignons)

...und doch hatte ich ab nach der Mittagspause einen riesengroßen Tiefpunkt (-punkt trifft es eigentlich nicht, ehr Fläche).

Und was ist dann passiert? Nun, ich konnte nicht anders, als mir den ganzen Nachmittag irgendwas in den Mund zu schieben (Trockenobst und Nüsse sind in DEN Mengen auch nicht mehr gesund), bin nicht, wie geplant ins Fitnessstudio (gut, ich war erst am Montag) und musste arg mit mir kämpfen, nach der Arbeit nicht in den Penny zu gehen, um mir Billig-Junkfood für einen ... wie soll ich es nennen, Junkfoodabend, zu kaufen (stattdessen bin ich in den Alnatura-Supermarkt).
Meine Errungenschaften vom Alnatura-Supermarkt

Zuhause dachte ich, ich koche mir was Gesundes, um den Abend irgendwie zu retten, nur hat das dann total widerlich geschmeckt (was extrem tragisch für mich ist, da mir mein gekochtes Essen eigentlich immer sehr gut schmeckt; das hat mich dann noch mehr runter gezogen), sodass ich die Hälfte davon weggeschmissen habe und dann irgendwie doch in alte, ungesunde, Essens-Muster abgerutscht bin.

NORMALERWEISE würde ich auf solche Abende reagieren, indem ich den Folgetag über schlechte Laune habe und kaum was esse, aber nicht so heute!

Bin gut gelaunt und voller Motivationssprüche im Kopf aufgestanden, habe diesmal sogar MEHR gefrühstückt als gestern (Müsli aus Hafer- und Sojaflocken, Vollkornreis-Puffs, 1 kleiner Apfel, 1 kleine Banane),
FOOD FACT: Sojaflocken passen super ins Müsli, aber auch in herzhafte Gerichte (z.B. Currys), schmecken leicht nussig, und haben auf 100 g sage und schreibe 40 g Eiweiß (!!!)
habe mir auch MEHR zu Mittag eingepackt (2 Vollkornbrötchen, mit Guacamole, vegetarischen Aufstrich, Gurkenscheiben) und noch eine mittelgroße Sojalatte bei Coffee Fellows getrunken und tada, mir gehts prächtig :-) Naja, mit Fitness wirds heute auch nichts, da ich mit Freundinnen verabredet bin, aber immernoch besser als ein einsamer fauler Abend mit mir, myself and ice cream. (zum Dinner gibt es dann nur eine Kleinigkeit wie ein Soja-Joghurt oder so)

In dem Sinne: "You've only failed if you haven't tried again" oder so ähnlich.

Montag, 7. November 2011

Zurück in die Zukunft, oder: Das Pausenbrot

Mein letztes Pausenbrot habe ich wohl irgendwann in der 5. Klasse gegessen. Danach habe ich eine zeitlang die von meiner Mutter in der Früh geschmierten Stullen entweder verschenkt oder wieder mit nach Hause gebracht, bis ich sie irgendwann gleich zu Hause ließ und mich selbst an einem 8 -16.45 Uhr-Schultag nur von 1 - 2 Stücken Obst, Zigaretten und zuckerfreien Red Bull (Frühstück aß ich auch nicht, wohlgemerkt) ernährt habe.
"Damals" (also bis vor 1,5 Jahren) ging das noch, doch wenn ich auf der Arbeit zu wenig esse, bin ich antriebslos und unkonzentriert, und habe spätestens in der U-bahn nach Hause das Gefühl, nur noch essen und schlafen, am liebsten gleichzeitig, zu wollen. Und was dann folgt, ist nicht Fitnessstudio wie geplant, sondern ein Essanfall. Unterm Tag hungern ist also nicht nur ungesund, sondern auch in figurlicher Hinsicht ehr kontraproduktiv, und nach der ewigen Suche nach dem perfekten Lunch (Kantine, Rewe Salatbar, Bäcker,...), bin ich - wohl auch nach einem Blick auf mein Konto - auf die simple wie geniale (wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht...) Idee gekommen: das gute, alte Pausenbrot.

Allerdings hatte ich heute morgen kein "echtes" Brot, sondern nur noch 4 Scheiben "Eiweißbrot".
FOOD FACT: Das "Eiweiß-Abendbrot" hat, durch eine pflanzliche Eiweißmischung, viele Körner und wenig Mehl, mit 27 % Eiweiß mehr Proteine als ein Steak bei nur 7 % Kohlenhydraten.
Hoffentlich macht das genauso lange satt wie ein normales Vollkornbrot. Belegt sind die Schnitten mit Kürbis-Aufstrich