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Montag, 14. November 2011

Frühstück, Kuchen und Mittagessen

Wie konnte ich die letzten 10 Jahre meines Lebens nur so vergeuden? Wieso habe ich jetzt erst gemerkt, was mir entgeht, wenn ich ohne FRÜHSTÜCK das Haus verlasse??? Nachdem ich nun seit 2 Wochen jeden morgen etwas "Richtiges" zu mir nehme (nicht coffee + cigarettes) will ich nie wieder ohne, so gut fühle ich mich dann den ganzen Tag über. Ein ordentliches Frühstück lässt mir die Zeit bis zur Mittagspause viel kürzer erscheinen, da ich nicht den ganzen Vormittag ausgehungert auf die Uhr starre, sondern meine Zeit sogar produktiv durch arbeiten rumbringen kann. Ich kann mich besser konzentrieren und habe mehr Energie als ich durch 1000 Kaffee bekommen könnte.

Was ist ein ordentliches Frühstück für mich?

Nun, es sollte Ballaststoffe, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, "gute" Kohlenhydrate und ein paar ungesättigte Fettsäuren enthalten, lange satt machen und vor allem: Lecker schmecken! :-)

Etwas weniger abstrakt: Ein Müsli!!

Man nehme frisches Obst...

...eine gute Müslimischung...

...und ordentlich - hier Reismilch - hinzu!!
... und am Wochenende lass ich es richtig krachen am Frühstückstisch, dann gibt es Aufbackbrötchen (Vollkorn, of course) mit solchen Köstlichkeiten z.B. wie Mandelcreme

FOOD FACT: Wie viele Kalorien das Zeug hat, darf ich wohl gar nicht sagen... Dafür ist es reich an Calcium, Magnesium, Vitamin E, Vitamin B2 und - wichtig besonders für uns Ladys, vorallem die fleischverweigernden: Eisen! Und schmeckt einfach göttlich.

Da Sonntag meine Eltern zu Besuch waren, habe ich Samstagabend wieder gebacken, diesmal ein Banana Bread mit dicker Schokocreme drauf. In meinem Banana Bread waren ganze 4 mittelgroße Bio-Bananen - Geschmacksgeber und Eiersatz - und sonst noch u.a. Dinkelvollkornmehl statt Weißmehl, Agavendicksaft statt Zucker, wertvolles Pflanzenöl statt Butter und Schokohafermilch statt Kuhmilch. Ergebnis - nun, seht selbst, viel ist nach diesem Besuch nicht übrig geblieben:

Als ich gestern Abend dann wieder alleine war, habe ich viiieel, viel (Vollkorn-Basmati)-Reis gekocht. Allerdings nicht zum Abendessen (da hatte ich ja Kuchen), sondern um den Reis portionsweise zum Lunch mit auf die Arbeit zu nehmen. Natürlich nicht langweilig pur, sondern heute z.B. mit 1 großen Tomate, 1/2 kleine Zucchini, 100 g Mandel-Nuss-Tofu, ein paar Gewürzen und 1/2 EL grünes (veganes) Pesto.
Das ganze 1 Minute in die Mikrowelle, et voilà, Mittagessen ist fertig! Dann kann die 2. Halbzeit bis Feierabend ruhig kommen...


Mittwoch, 9. November 2011

Gute Zeiten, schlechte Zeiten, oder: morgen ist auch noch ein Tag...

...bzw. in dem Fall heute. Gestern war mal wieder einer "dieser Tage", wo nichts so wirklich geklappt hat und toll war, jedenfalls nicht auf meine Stimmung und Verfassung bezogen, obwohl ich dachte, ich hätte alles richtig gemacht:
- Genug geschlafen
- Gut gefrühstückt (Haferflocken, Mango, Vanillehafermilch)
- Ordentliches Mittagessen eingepackt (Vollkornbrötchen, belegt mit selbstgemachter Guacamole, Kürbisaufstrich (Marke weiß ich nicht mehr, aber von Alnatura (bei DM) gibt es den auch), Räuchertofu, Champignons)

...und doch hatte ich ab nach der Mittagspause einen riesengroßen Tiefpunkt (-punkt trifft es eigentlich nicht, ehr Fläche).

Und was ist dann passiert? Nun, ich konnte nicht anders, als mir den ganzen Nachmittag irgendwas in den Mund zu schieben (Trockenobst und Nüsse sind in DEN Mengen auch nicht mehr gesund), bin nicht, wie geplant ins Fitnessstudio (gut, ich war erst am Montag) und musste arg mit mir kämpfen, nach der Arbeit nicht in den Penny zu gehen, um mir Billig-Junkfood für einen ... wie soll ich es nennen, Junkfoodabend, zu kaufen (stattdessen bin ich in den Alnatura-Supermarkt).
Meine Errungenschaften vom Alnatura-Supermarkt

Zuhause dachte ich, ich koche mir was Gesundes, um den Abend irgendwie zu retten, nur hat das dann total widerlich geschmeckt (was extrem tragisch für mich ist, da mir mein gekochtes Essen eigentlich immer sehr gut schmeckt; das hat mich dann noch mehr runter gezogen), sodass ich die Hälfte davon weggeschmissen habe und dann irgendwie doch in alte, ungesunde, Essens-Muster abgerutscht bin.

NORMALERWEISE würde ich auf solche Abende reagieren, indem ich den Folgetag über schlechte Laune habe und kaum was esse, aber nicht so heute!

Bin gut gelaunt und voller Motivationssprüche im Kopf aufgestanden, habe diesmal sogar MEHR gefrühstückt als gestern (Müsli aus Hafer- und Sojaflocken, Vollkornreis-Puffs, 1 kleiner Apfel, 1 kleine Banane),
FOOD FACT: Sojaflocken passen super ins Müsli, aber auch in herzhafte Gerichte (z.B. Currys), schmecken leicht nussig, und haben auf 100 g sage und schreibe 40 g Eiweiß (!!!)
habe mir auch MEHR zu Mittag eingepackt (2 Vollkornbrötchen, mit Guacamole, vegetarischen Aufstrich, Gurkenscheiben) und noch eine mittelgroße Sojalatte bei Coffee Fellows getrunken und tada, mir gehts prächtig :-) Naja, mit Fitness wirds heute auch nichts, da ich mit Freundinnen verabredet bin, aber immernoch besser als ein einsamer fauler Abend mit mir, myself and ice cream. (zum Dinner gibt es dann nur eine Kleinigkeit wie ein Soja-Joghurt oder so)

In dem Sinne: "You've only failed if you haven't tried again" oder so ähnlich.

Freitag, 4. November 2011

Warum Chai Tea and Bagels? (inkl. Rezept :-) )

Dass ich den Blog nach was zu Essen benenne, lag für mich auf der Hand, da es hier ja zum Großteil um die schönste Neben-, nein sagen wir lieber Hauptsache der Welt gehen soll!
Auf diese spezifische Kombi bin ich gekommen, indem ich überlegt habe: "Hmm, was würde ich jetzt gerne essen", und mehr oder weniger unterbewusst kam noch hinzu "und was hört sich als Blog-Titel gut an?" - Krautsalat and Spezi oder Vollkornsemmel and Apfelsaftschorle wären also ehr suboptimale Optionen gewesen.

Natürlich kann ich den Namen noch etwas tiefgehender interpretieren:

Chai Tea ist ein super gesundes, jahrhunderte altes Getränk aus Indien, hat also ähnlich Attribute wie eine weitere meiner Leidenschaften neben Essen, nämlich Yoga.

FOOD FACT: Chai Tea regt an ohne "aufzupuschen", und die enthaltenen Nelken und das über-Gewürz und -Heilmittel in einem Ingwer wirken sich u.a. positiv auf das Immunsystem aus.

Bagels habe ich während meiner Zeit in USA  - dort wurden sie Ende des 19. Jahrhunderts von osteuropäisch-jüdischen Immigranten eingeführt - kennen und lieben gelernt. Für mich sind sie die besseren Brötchen.

FOOD FACT: In der Vollkorn-Variante sind Bagels eine gut sättigende und vor allem leckere Quelle für wertvolle Ballaststoffe.
(Und außerdem sind Bagels im Titel ein Statement gegen die weitverbreitete "Carbophobie")

Marina's perfect Bagel-Sandwich super Frühstück, schmeckt aber eigentlich zu jeder Tageszeit


Cinnamon Raisin Bagel
+Peanutbutter
+Applesauce
+Chocolate Syrup
 


(abgebildete Marken sind lediglich Vorschläge, keine Empfehlungen ;-) )